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Schreibblockaden - Das Fleisch ist willig, aber der Geist ist schwach

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Veröffentlicht am Freitag 14 November 2008 17:07:20 von awdspot
Eine Schreibblockade bezeichnet eine Schreibhemmung bzw. die Unmöglichkeit einen Text mit bestimmtem Inhalt aufzusetzen.
 
Die Escheinungsformen einer solchen Blockade sind vielfältig: Mitunter fällt es schwer, überhaupt einen Anfang zu finden. In anderen Fällen bedeutet allein der Druck, schreiben zu müssen ein schier unüberwindbares Hindernis. Dahingegen gestaltet sich die mündliche Wiedergabe von Texten meist völlig unproblematisch.
 
Einer Schreibblockade wird typischerweise mit Vermeidungsverhalten entgegen gewirkt. Oft wird der PC gar nicht erst eingeschaltet. Stets wird etwas scheinbar Wichtiges vorgeschoben, um das Einschalten des PCs hinaus zu zögern. Eine weitere Vermeidungstaktik ist das endlose Sammeln von Material. So lange die vorbereitende Suche nicht abgeschlossen ist, kann der Betroffene den Beginn des Schreibens verschieben.
Eines haben die Vermeidungsstrategien jedoch gemeinsam: sie begründen sich in der Angst vor dem weißen Blatt Papier bzw. dem leeren Bildschirm.
 
Die Ursachen für eine Schreibblockade sind oft psychischer Natur. In diesem Fall hemmt die Angst vor Misserfolg, aber auch die Angst vor Erfolg, den Schreiber Texte zu verfassen. Auch Depressionen können der Grund für eine Schreibblockade sein.
Neben den psychischen Ursachen ist ein weiteres Phänomen für die Schreibhemmung verantwortlich: das so genannte kreative Chaos. Zu reichhaltiges und zu unübersichtliches Text-Material kann ebenfalls zu einer Blockade führen.
Wie kann Abhilfe geschaffen werden?
Es gibt verschiedene Ansätze, um eine Schreibblockade aufzuheben:
Zunächst gilt es, jede Gelegenheit und jeden Anlass zu nutzen, um zu schreiben. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass in dieser Phase zunächst noch die Quantität, nicht aber die Qualität von Bedeutung ist. Orthographische Fehler sollten in dieser Schaffensphase unbeachtet bleiben. Während des Schreibprozesses sind allenfalls Spontankorrekturen vorzunehmen. Dazu zählt etwa der plötzliche Einfall eines treffenden Ausdrucks für einen gerade geschriebenen Satz.
Darüber hinaus sollte der Kenntnisstand über den zu beschreibenden  Gegenstand umfangreich sein. Zu ungenaue Kenntnis bedeutet zu wenig Gedankenfülle.
Um die Inhalte zu ordnen, ist es ratsam, vor dem Schreibprozess einen Plan zu erstellen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie das Anlegen von Mindmaps oder Zettelkästen. Die Methode des Clusterings dient ebenfalls der Vor-Sortierung: Hier wird ein zentraler Begriff auf ein Blatt geschrieben. Weitere Begriffe werden assoziiert, aufgeschrieben und durch Linien miteinander verbunden.
Doch unabhängig davon, für welchen Ansatz man sich entscheidet lautet die Devise: Schreiben, schreiben, schreiben.

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