Wechseljahre: Es gibt Hilfe aus der Natur

Bei der hormonellen Umstellung haben zwei drittel der Frauen starke Probleme.
Die Wechseljahre ( Klimakterium ) sind keine Krankheit, sondern als Gegenstück der Pubertät ein ganz natürlicher Vorgang. In der Pubertät bilden die Eierstöcke immer mehr weibliche Geschlechtshormone ( Östrogene, Gestagen ). Und in den Wechseljahren läßt die Produktion allmählich wieder nach. Am Ende ist man nach der allerletzten Regelblutung ( Menopause ) unfruchtbar.
Die Dauer der Wechseljahre kann sehr unterschiedlich sein, der Durchschnitt liegt bei 10 Jahren. Medeziner unterteilen die Wechseljahre in drei Phasen.
Prämenopause: Frühestens ab 40 kann es erste leichte Anzeichen für den hormonellen Wechsel geben, z.B. manchmal unregelmäßige Monatsblutungen.
Perimenopause: 1 bis 2 Jahre vor der letzten Blutung sind Zyklen deutlich unregelmäßiger, die Blutungen können stärker oder schwächer als gewohnt sein. Häufig kommen z.B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen oder Nervosität dazu. Die Perimenopause dauert bis 1 Jahr nach der letzten Regelblutung.
Postmenopause: Die Eierstöcke bilden jetzt nur noch sehr wenig weibliche Geschlechtshormone, die produktion hört ganz langsam endgültig auf. So lange können die Beschwerden noch dauern. Mit etwa 65 sind selbst die allerspätesten Wechseljahre vorbei.
Sehr wichtig ist weiterhin regelmäßig zum Frauenarzt zu gehen. Er kann wertvolle Tipps über Ernährung, Bewegung ( Sport ) und pflanzliche Mittel geben. Eine ausgewogene Ernährung ( täglich viel Obst, Gemüse, Vollkorn und zweimal pro Woche Fisch oder Meeresfrüchte ) deckt den erhöhten Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. regelmäßig genommen lindern pflanzliche Mittel z.B. Hitzewallungen und Schweißausbrüche.
Sport ist natürlich auch wichtig und lindert zusätzlich die Beschwerden. Da gibt es dann verschiedene Sportarten: wie z.B. Aerobic, Schwimmen, Walken, Radfahren oder auch Yoga.
www.wechsel-jahre.info
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