Werbeartikel sind keine Geschenke

Werbung zielt immer darauf ab, das Verhalten von Kunden zu beeinflussen. Das gilt gleichermaßen für Neugewinnung wie für Bindung und Erhaltung eines bestehenden Kundenstammes.
Um diese gewollte Wirkung zu erreichen, müssen exakte Kenntnisse über das Käuferverhalten vorliegen. Dieser einfachen Wahrheit wird durch die Verwendung des dreidimensionalen Werbemittels „Werbeartikel“ in hohem Maße Rechnung getragen.
Werbeartikel können ganz gezielt eingesetzt werden. Man kann genau planen, welche Zielgruppe erreicht werden soll. Daraus ergibt sich die Möglichkeit einer exakten Mengenplanung und der Verteilungswege. Natürlich hat man auch beim MediumWerbeartikel die so genannten Streuartikel. Sie werden jedoch niemals in Größenordnungen von Millionen und völlig undifferenziert eingesetzt – ein Makel der fast allen anderen Werbearten anhaftet.
Weder ganzseitige Anzeigen in Presseorganen noch minutenlange Werbespots mit bekannten und beliebten Showmastern, Schauspielern oder Sportassen erreichen die gewollte Wirkung. Ganz einfach deshalb, weil diese Massenwerbung viel zu breit gestreut und deshalb nur in geringem Maße wahrgenommen wird. Die Werbebotschaften sind oft nicht verständlich formuliert.
Darüber hinaus ist die Masse der Käufer von ständigem Bedröhnen mit Werbung abgestumpft, lehnt Werbung ab, fühlt sich gestört und belästigt. Ein für alle sichtbares Zeichen sind die Aufkleber „Bitte keine Werbung“ an immer mehr Briefkästen privater Haushalte.
Ausdrücklich willkommen sind dagegen Werbeartikel.
Komischer Weise werden die eingesetzten Millionenbeträge von den Finanzämtern anstandslos als Betriebsausgaben anerkannt. Dem weitaus effektiveren dreidimensionalenWerbeartikel wird dagegen der Geruch von Korruption und Vorteilsnahme angehängt. Wehe dem Unternehmer, der die Wertgrenze überschreitet. Der Staatsanwalt ist dann oft nicht weit weg. Ein Schelm, wer dabei an Lobbyisten denkt.
Das Recht auf Unternehmerische Darstellung steht unbestritten allen Unternehmen zu. Die Reglementierung der Art der Darstellung, noch dazu mit Unterschieden, ist zumindest kurzsichtig und entspricht nicht dem Anspruch an eine am Markt orientierte Wirtschaft.
Erwiesenermaßen haben Werbeartikel gegenüber allen anderen Werbearten den Vorteil, von den Umworbenen gern und freudig angenommen zu werden. Diesen Vorteil nutzen moderne Werber und vernetzen den Einsatz von Werbeartikeln mit anderen Werbetools. Auf diese Weise können Nachteile einzelner Tools gegeneinander ausgeglichen werden.
Ein Stromversorger, der im Fernsehen für einen Wechsel wirbt, wird durch einen Werbeartikel beispielsweise eine Geldbörse mit dem diskreten Aufdruck „Hier könnte mehr drin sein“ viel bewusster wahrgenommen und die Werbebotschaft kommt weitaus besser an, als wenn im Werbespot eine schöne Frau das Licht ausknipst und spricht: “Wir sparen Strom“.
Marketingkommunikation funktioniert nur, wenn das Marketinginstrument „Werbung“ vom Empfänger wahrgenommen wird. In Abhängigkeit vom beworbenen Produkt entwickelt sich ein Trend zum hochwertigenWerbeartikel . Es bleibt dem Gespür und dem Können des Werbers überlassen, welches Produkt er wann mit welcher Werbebotschaft in welchen Größenordnungen einsetzt.
Beliebt sind die Zeiten vor Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten. Jedoch ist hier die Gefahr auch besonders groß, vom Finanzamt besonders genau beäugt zu werden. Nur zu gern verstehen manche Finanzbeamte einen hochwertigenWerbeartikel als „Geschenk“, als „kostenlose Zuwendung ohne Gegenleistung“.
Die Zuwendung erfolgt jedoch keineswegs ohne Gegenleistung. Zwar ist die Gegenleistung für einen einzelnen Werbeartikel meist nicht messbar, aber die Marketing-Wissenschaft kennt etliche Methoden der Werbeerfolgskontrolle.
Außerdem verkennt man völlig die Tatsache, dass die Wirtschaft nichts zu verschenken hat. Werbungskosten und insbesondere Kosten fürWerbeartikel haben vielmehr den Charakter von Investitionen.
Mit dem kostenlosen dreidimensionalen Werbeartikel werden zwar keine langfristig nutzbaren Produktionsmittel angeschafft, doch schafft er die Bedingungen für die langfristige Nutzung der Produktionsmittel indem er den Absatz heute und künftig sichert.
Ob diese Ansicht wissenschaftlich haltbar ist, darüber mögen sich Wissenschaftler streiten. Eine Unternehmung, die diesem Gedanken folgt und die Arbeit mit demWerbeartikel nach den Grundsätzen des modernen Marketings plant und organisiert, realisiert auf jeden Fall Wettbewerbsvorteile.
Der hochwertige Werbeartikel als dreidimensionaler sinnlich wahrnehmbarer Werbeträger eignet sich besonders, persönlich übergeben zu werden. Wird die persönliche Übergabe richtig in Szene gesetzt, erwachen Emotionen, setzen emotionale Bindungen ein. Es entsteht eine Art Intimität, ein Gefühl der Verbundenheit. In Fachkreisen spricht man vom „Du-Gefühl“.
Die Erfahrungen diverser Vereine und Fan-Clubs besagen, dass ein starker Zusammenhalt durch das so genannte „Wir-Gefühl“ erreicht wird. Gemeinsame Interessen und Ziele sind ausgezeichnete Bindungskräfte.
Auf die Wirtschaft übertragen heißt das, mit wechselnden, aber wiederkehrenden Werbeartikeln Kunden immer wieder anzusprechen, ihnen die Gewissheit zu geben, dass sie sich auf das werbende Unternehmen in jeder Hinsicht verlassen können. Das gilt auch und insbesondere für die stetige Bestätigung der Ernsthaftigkeit der vomWerbeartikel vermittelten Werbebotschaft.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!
Stories Archiv
Grafik/Desktop
