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Dachbeschichtung, welchen Stellenwert hat das Bindemittel?

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Veröffentlicht am Montag 04 Februar 2008 09:07:55 von awdspot
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Die Dachbeschichtung ist als preiswerte Alternative zur Dachsanierung sicher kaum mehr weg zu denken. Überall im Netz finden sich Informationen zu den Vorteilen, aber es werden auch einige Nachteile genannt und beschrieben. Es kann sich also jeder selbst ein Urteil darüber bilden ob er eine Neueindeckung des Daches bevorzugt oder eine vergleichsweise preiswerte Dachreinigung mit einer nachträglichen Dachbeschichtung.  An dieser Stelle wollen wir uns also weder mit den Argumenten der Befürworter, noch mit denen der Kritiker weiter beschäftigen. Mit einem Marktanteil von derzeit wohl schon über 10% im Bereich der Dachsanierungen, sind Dachbeschichtungen ohnehin seit Jahren schon eine feste Realität. Viel wichtiger als die Frage nach dem "Ob" und dem "Warum" sind unter den in den letzten Jahren geschaffenen Realitäten also eher die Fragen "Wie" und vor allen Dingen auch dem "Womit". Lassen Sie uns in der Folge also einmal die Unterschiede von Dachfarben hinsichtlich der Bindemittel beleuchten. Wenn man sich schon für eine Dachsanierung in Form einer Dachbeschichtung entschieden hat, sind ein Kenntnisse darüber, wie Beschichtungsstoffe aufgebaut sind sehr hilfreich.

Wie jede andere Farbe auch, setzen sich Dachfarben wie folgt zusammen:

  1. Bindemittel,
  2. Füllstoffe,
  3. Farbpigmente,
  4. Hilfsstoffe.

Schon im Bereich der Bindemittel setzen die Hersteller von Dachfarben auf unterschiedliche Konzepte. Die einen bevorzugen ein Reinacrylat. Hier muss ein einziges Acrylharz all die Eigenschaften aufweisen, die später das Endprodukt auszeichnen. Es muss temperaturstabil sein, gut am Untergrund haften, dauerflexibel, UV-stabil, Pigmente und Füllstoffe gut binden u. v. m. Kurz gesagt, das hat schon etwas von einer "eierlegenden Wollmilchsau". Ein anderer Weg ist es, diese erwünschten Eigenschaften zu designen. Hierbei werden verschiedene Acrylharze verwendet. Während das eine vielleicht eine exzellente Haftung aufweist, bindet das andere die Füllstoffe besonders gut und ein weiteres sorgt dann für die Temperaturstabilität etc. Da unterschiedliche Achrylharze aber nicht miteinander abbinden und bei der Trocknung nur Pulver entstehen würde, muss also ein Hilfsstoff für eine stabile Bindung sorgen. Nicht nur bei Dachbeschichtungen wird Styrol verwendet. Von daher werden dies Beschichtungsstoffe auch als "Styrolacrylat" bezeichnet.

Nun haben Reinacrylate und Styrolacrylate aber unterschiedliche Eigenschaften. Während die Acryl-/Styrolbindung etwas anfälliger für UV-einwirkung ist und sich dadurch der hetzutage vom Verbraucher gewünschte Seidenglanz schneller abbauen kann, haben Reinacrylate allgemein eine höhere Wasseraufnahme. Dies wiederum kann z. B. in kritischen Hanglagen dazu führen, dass die Kanten schneller wieder Algen ansetzen.

 

Noch vor wenigen Jahren ein Exot bei den Bindemitteln für Dachbeschichtungen, mitlerweile aber im Premiumsegment etabliert sind Polyurethane (PUR). Eine eigentlich sehr teuere BIndemittelgruppe aber damit lassen sich optisch hervorragend aussehende Hochglanzeffekte erzeugen. Da es in der Dachbeschichtung mit diesem Bindemittel aber vergleichsweise wenig Praxiserfahrung gibt, muss die Zeit zeigen, ob sie auch "Wettertauglich" sind. Denn auch Polyurethane können eine sehr hohe Wasseraufnahme haben und zumindest Tests in Florida haben gezeigt, dass es im Verlauf von nur wenigen Jahren zur Rissbildung in der Beschichtung durch Weichmacherverlust und in der Folge auch zu Ablösungen kommen kann.  Ob die Hersteller dieses Problem in den Griff bekommen, wird sich zeigen.

 

Author: Claus-Holger Tönnies

Mail: claus-holger [at] web [dot] de


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