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Google Pack - von Fluch und Segen geschenkter Sofware!

Veröffentlicht am Dienstag 10 Juni 2008 22:45:06 von awdspot
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Das Google Pack ist eine populäre Softwaresammlung der bekannten Suchmaschine. Erfahren Sie hier mehr zu den Vorteilen und Nachteilen, sowie interessanten Bestandteilen des Packs. Google, das Unternehmen, das zwischen Dir und der Information steht, stellt seit der Consumer Electronics Show in Las Vegas ein kostenloses Softwarepaket zur Verfügung, das sogenannte Google Pack. Dieses Paket enthält eigene Entwicklungen, wie zum Beispiel Google Earth, Google Desktop oder Picasa, aber auch Programme anderer Firmen wie die Browser Firefox und Opera, Antivirussoftware von Norten, der Adobe Reader, der Real Player oder Skype. Ein durchaus verführerisches Angebot. Warum tut Google das?

Könnte es sein, daß mit dieser eigenwilligen Ballung von kostenloser Software reale User-Tatsachen geschaffen werden, die eine langfristige User-Bindung erzielen sollen? Die große Verbreitung einer bestimmten Anwendung hat sehr große Vorteile, vorausgesetzt, sie ist wirklich gut gemacht. Wenn aber der globale Markt durch Geschenke wie diesem Google-Pack in einen Reinkristall verwandelt wird, der Alternativprogramme nicht mehr wahrnimmt, beschleicht einen schon ein ungutes Gefühl. Zwar hat gerade Skype erheblich mit der Konkurrenz der DSL-Anbieter zu kämpfen, deren gebündelte Angebote regen Zuspruch finden und so scheint es von Vorteil, sich mit einem kräftigen Partner wie Google zusammenzutun, denn gemeinsam ist man stark. Zudem haben außer Firefox, Opera, Picasa und dem Adobe Reader die anderen Programme des Google-Pack die Windowsscheuklappen auf und sind zum Beispiel für Linuxnutzer nicht verwendbar. Das trübt die Freude am geschenkten Gaul.


Andererseits finden sich hervooragende Programme im Google-Pack: Das zur Verwaltung und Bearbeitung von Bildern nutzbare Picasa zeigt, daß Google Erfahrung bei der Archivierung von Daten hat und es versteht, diese schnell zugänglich zu machen und nutzbar zu halten. Im Gegensatz zu den großen Kameraherstellern, deren Lösungen bei der Archivierung all unserer Schnappschüsse oft umständlich wirken, ist Picasa einfach, schnell und übersichtlich. Wer Picasa das erste Mal installiert, wird sich wundern, welche Fotos und Bilder auf seiner Festplatte überall verborgen liegen. Picasa indexiert die vorhandenen Bilder chronologisch und extrahiert mit einem schönen Algorithmus kleine Bilddateien aus unseren großen, die dann über den Bildschirm gescrollt werden können. Sehr praktisch. Es lassen sich auch ein paar sehr nützliche Bildbearbeitungsfunktionen ausführen, deren Bedienung kinderleicht ist. Man wird nicht gleich zum Grafiker oder Fotograf, aber man bekommt Lust auf digitale Bildbearbeitung.


So gibt es im Google-Pack nützliche Sachen zu entdecken, aber man sollte sich überlegen ob man die angebotene Funktion wirklich braucht und was damit verbunden ist. Google Desktop etwa funktioniert genauso wie Picasa, nur dass nach jeder Form von Dateien auf dem eigenen Rechner gesucht werden kann. Datenschützer warnen aber vor einer Funktion, mit der Google Desktop von mehreren Rechnern aus benutzt werden kann. Hierzu wird der Index aller Inhalte und auch Dateien des eigenen Rechners über das Internet versendet und auf einem Server von Google einen Monat lang gespeichert. Wichtig ist, dass die mit der globalen Vernetzung verbundenen Folgen – von der Steuerung der Nutzer-Bedürfnisse über derartige Angebote wie dem Google-Pack bis zur Aushorchung der Privatsphäre – in einer zivilgesellschaftlichen, globalen Diskussion präsent bleiben. Wissen allein schützt noch nicht, aber Wissen ist ein Schritt in Richtung Aufklärung. Erst mit dem Hintergrundwissen ist es überhaupt möglich, sich als User mit diesen Zusammenhängen auseinanderzusetzen und in einen globalen Dialog darüber einzutreten.


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