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Parallelen zwischen Pandora-Sage und christlichen Sündenfall

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Veröffentlicht am Freitag 09 April 2010 14:35:33 von awdspot
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Den meisten Menschen ist die Sage der Pandora zumindest in groben Zügen bekannt. Pandora wurde im Rahmen eines Racheaktes von Zeus zu den Menschen gesandt und verbreitete durch das Öffnen der ihr mitgegebenen Büchse alles Übel und Unheil auf der Erde. Noch heute wird in einer Redensart von Pandora und ihrer Büchse gesprochen, wenn es um ein nicht wieder rückgängig zu machendes, unheilbringendes Ereignis geht. Interessant an dem Pandora-Mythos ist, dass mit Pandora nicht nur alles Schlechte in die Welt kam, sondern auch die erste menschliche Frau die Bühne der Weltgeschichte betrat. Verantwortlich für den Erfolg von Zeus Racheakt war die von ihm angewandte List, Pandora mit allen möglichen Gaben und Talenten auszustatten und sie derart verführerisch zu erschaffen, dass kein Mensch (die zu diesem Zeitpunkt noch alle Männer waren) ihr widerstehen konnte. Die Öffnung der Büchse und damit das Entweichen allen Unheils in die Welt, wurde nur aufgrund von Pandoras Verführungskraft möglich. Mit ihrem Auftreten war der paradiesische Urzustand der Welt, das „Goldene Zeitalter“, unwiderruflich beendet.

Parallelen zu der griechischen Sage finden sich in der biblischen Schöpfungsgeschichte. Auch dort wird dem weiblichen Geschlecht die Schuld am Bösen in der Welt gegeben. Der Sündenfall beruht einzig und allein auf der zerstörerischen Verführungskraft Evas, die Adam davon überzeugt, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Die Vertreibung aus dem Paradies erfolgt umgehend und beendet auch in der christlichen Version des Pandora-Motivs ein „Goldenes Zeitalter“. Gemeinsam sind beiden weiblichen Protagonistinnen jedoch nicht nur ihre unheilbringende Anziehungskraft und ihr Hang zum Verderben. Auch die Fruchtbarkeit der Frau spielt in beiden Erzählungen eine Rolle. Denn in manchen Interpretationen ist die Büchse oder der Krug der Pandora kein tatsächlicher Behälter, sondern das Gefäß ist Pandora selbst. In diese Deutung hinein spielt die Ähnlichkeit und Parallelisierung der weiblichen Gebärmutter mit einem aufnehmenden und ausschenkenden Gefäß. Auch Eva ist im biblischen Mythos die erste menschliche Lebensspenderin. In beiden Fällen geht diese Fähigkeit mit Unheil einher. Heute steht in der Bezugnahme auf Pandora jedoch meist die weibliche Verführungskraft und Stärke ohne die negativen Konnotationen im Vordergrund. Deswegen werden auch bestimmte Produkte nach der „ersten Frau“ benannt, beispielsweise die Schmuckkollektion „Original Pandora Schmuck“.

 


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