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Unterschiede bei der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung

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Veröffentlicht am Sonntag 27 Februar 2011 11:34:02 von awdspot
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Betrachtet man das System der gesetzlichen Pflegeversicherung und vergleicht es mit dem eines privatwirtschaftlich organisierten Versicherungsmarktes, fällt auf, dass bei beiden Systemen unterschiedliche Umverteilungsmechanismen wirken.

Während es bei der privaten Pflegeversicherung beispielsweise zu einer versicherungsimmanenten Umverteilung und einer intertemporalen Umverteilung bezogen auf die Risiken kommt, findet eine systematische interpersonelle Umverteilung, wie sie im System der gesetzlichen Pflegeversicherung praktiziert wird, nicht statt. Die gesetzliche Pflegeversicherung sieht vielmehr im Gegensatz zu der privaten Pflegeversicherung einen sozialen Ausgleich vor. Dieser ist charakterisiert durch Transfers, welche der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit der Individuen Rechnung tragen. Bei der privaten Pflegeversicherung oder auch einer Pflegezusatzversicherung fehlt dieser soziale Ausgleichsmechanismus.

Dadurch, dass die Prämienerhebung zur gesetzlichen Pflegeversicherung das Einkommen als ausschlaggebendes Kriterium zur Beitragsbemessung heranzieht und die Leistungen einkommensunabhängig gewährt werden, kommt es im System der gesetzlichen Pflegeversicherung zudem zu einer vertikalen Umverteilung. Anders ausgedrückt: Individuen mit einem höherem Einkommen zahlen für den gleichen Versicherungsschutz, den Individuen mit geringerem Einkommen genießen, eine höhere Prämie.

Eine andere Form der interpersonellen Umverteilung des gegenwärtigen Systems der gesetzlichen Pflegeversicherung verdeutlicht sich, wenn die Mitversicherung von Familienmitgliedern, insbesondere die der Kinder, näher betrachtet wird. Diese sogenannte Maßnahme, welche als Familienlastenausgleichs bezeichnet wird, sieht eine beitragsfreie Mitversicherung von nichtberufstätigen Ehepartnern und Kindern vor. Somit werden Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nach dem sogenannten Haushaltsprinzip gewährt, wohingegen die Prämienerhebung nach dem Individualprinzip vollzogen wird. Durch diese horizontale Umverteilung wird ein Einkommensausgleich zwischen Mitgliedern der gesetzlichen Pflegeversicherung realisiert, die zwar der gleichen Einkommensgruppe angehören, jedoch unterschiedliche Ausgabenbelastungen aufgrund einer anderen Familienmitgliederzahl aufweisen.

Weitere Umverteilungsmechanismen der gesetzlichen Pflegeversicherung werden an dieser Stelle nicht betrachtet, der Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


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