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Warum dehnen sich die Wüsten aus?

Veröffentlicht am Samstag 29 März 2008 11:42:05 von awdspot

Unsere Erde entstand vor rund 5 Milliarden Jahren. Seit etwa 4,5 Milliarden Jahren gibt es feste Kontinente, umgeben von Urozeanen, in deren Schutz schon bald die ersten Lebensformen entstanden. Ungefähr 4 Milliarden Jahre Erdentwicklung sollten aber vergehen, bevor die Pflanzen und Tiere, die sich im Schutz der Ozeane immer weiterentwickelt hatten, vor 400 Millionen Jahren die Meere verließen, um sich auf dem Festland auszubreiten. Bevor diese „Landnahme” möglich wurde, hatte also 4 Milliarden Jahre lang, das sind 4000 mal 1 Million Jahre, nur die Wüste auf den Kontinenten geherrscht. Aber auch im weiteren Verlauf der Erdgeschichte

 — während der stürmisch verlaufenden Weiterentwicklung des Lebens auf den Kontinenten, die in dem Zeitraum von 100 bis 350 Millionen Jahre vor der Gegenwart mit weltweit verbreiteten dichten, tropischen Urwäldern und gewaltigen Herden riesiger Saurier ihren quantitativen Höhepunkt innerhalb der gesamten Erdgeschichte erreichte — hatte die Wüste ihre Herrschaft nie völlig aufgegeben. Sie war nur zeitweilig auf kleinere Gebiete zurückgedrängt worden, und an bestimmten Merkmalen alter Gesteinsablagerungen lässt sich erkennen, dass vor etwa 150 Millionen Jahren, kurz bevor die Saurier wieder ausstarben, bereits die größte Wüste der Erde, die Sahara, langsam entstand. Innerhalb der gesamten Erdentwicklung treten in einem Abstand von rund 300 Millionen Jahren immer wieder Eiszeiten auf. Obwohl diese Eiszeiten, deren Entstehungsursachen noch weitgehend unbekannt sind, jeweils mehrere Millionen Jahre anhalten, stellen sie doch nur eine relativ kurze Unterbrechung des über sehr lange erdgeschichtliche Zeiträume gleichmäßig warmen Klimas unseres Planeten dar. So war auch die vorerst letzte große Eiszeitperiode, die vor etwa 1,5 Millionen Jahren begann, nur eine kurze Unterbrechung der seit mehr als 100 Millionen Jahren anhaltenden Austrocknung des afrikanischen Kontinentes. Während dieser letzten Eiszeitperiode, in der auch der Mensch entstand, war das Klima in Nordafrika wesentlich kühler und feuchter als heute. Wo sich heute ödeste Wüste erstreckt, grasten Elefanten, Gazellen, Nashörner, und Menschengruppen zogen sammelnd und jagend durch eine grüne Savanne. Aus der jüngsten und letzten Periode dieser kühlen erdgeschichtlichen Phase stammen die von Menschenhand geschaffenen Felsmalereien, die Steinwerkzeuge und die knöchernen Überreste der großen Steppentiere, die man heute inmitten der Sahara auffinden kann. Als die letzte Eiszeitperiode vor ungefähr 10.000 bis 8000 Jahren allmählich ausklang, breitete sich in Nordafrika die Wüste wieder aus. Die Vegetation verdorrte, die Steppentiere starben aus, und der Mensch — jüngstes Produkt der Erdentwicklung — wurde zum ersten Mal mit ihr konfrontiert. Die Sahara entstand also nicht erst in historischer Zeit, sie eroberte nach dem Ende der letzten Eiszeit bis zum heutigen Tage nur das Territorium zurück, das sie bereits vor dem Beginn der Eiszeitperiode besessen hatte.

Erich Hartmann

schweden [at] nurfuerspam.de


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